Geschichte

Seit 1920: Von Frauen für Frauen

Im Mai 1912 zählen sechs Gemeinden mit 728 Frauen zum Schweizerischen Katholischen Frauenbund. Darauf basierend wird 1920 der Kantonalverband Nidwalden gegründet. Bis 1926 schliessen sich 76 lokale Vereine an, aufgeteilt in zwei Sektionen. In der Überzeugung, gemeinsam die Lösung der anstehenden Probleme besser zu finden, engagieren sich die Frauen mit viel Gespür, Mut und Kraft für ihre eigenen Anliegen, jene ihrer Familien und jene der sozial Schwächeren. Dabei sehen sie seit jeher die Erwachsenenbildung, insbesondere die Frauenbildung, als eine elementare Aufgabe an. Stans gebührt die Ehre, die erste Ortssektion des Frauenbundes gewesen zu sein, die in mustergültiger Weise die für den Ort dringenden Aufgaben wahrnahm. Die Arbeiten, die der Frauenbund NW hauptsächlich an die Hand genommen hat, sind folgende:

  • Das religiöse Leben wird durch Vorträge in den einzelnen Vereinen gefördert. Zur Anschaffung von Kirchenparamenten wurden Beiträge geleistet.
  • Auf dem Gebiet der Frauenbildung wurde besonders gearbeitet:
    1. durch Vorträge, die 1921, 1923 und 1925 durch die Generalsekretärin des SKD gehalten wurden
    2. durch Mütternachmittage, die 1925 zur Weihnachtsvorbereitung durchgeführt wurden, mit Vortrag und praktischer Anleitung zur Herstellung von Adventskalendern und Stofftieren.
  • Durch verschieden Kurse: Knabenkleiderkurse in Stans und Hergiswil, Servierkurs und Säuglingspflegekurs in Stans, Kochkurs in Buochs. Während der Grippezeit wurden in allen Gemeinden des Kantons Pflegekurse abgehalten.
  • An arme kranke Mütter wurden Lebens- und Stärkungsmittel verabfolgt im Wert von 1200 Franken.
  • Das Waisenpatronat ist eingeführt worden.
  • Rege Mithilfe an der Soldatenfürsorge wurde geleistet.

1929 Offizielle Stellungnahme des SKFCH gegen das Frauenstimmrecht

1930 – 1940 Krisenjahre

1940 – 1949 Der SKF ist mehrheitlich für das Frauenstimmrecht – ein Veto der Bischöfe bewirkt schliesslich Stimmfreigabe (1949).

  • Die 1. Augustsammlung von der 10% des Reingewinns in den Gemeinden bleibt, kann viel Not lindern
  • Es besteht ein Fonds für arme Mütter
  • Mithilfe in vielen Gemeinden bei der Winterhilfe
  • Tatkräftige Unterstützung der Sammlungen des SKFCH für das kriegsgeschädigte Ausland (Aus dem Protokoll der Tagung des SKFNW vom 26. November 1947)
  • Wir Kinder singen zum Muttertag, Erlös für die Europahilfe. Indem die Kinder ihre Mutter im Gesang ehren, helfen sie ihren Kameraden im Ausland. (Inserat im Amtsblatt Mai 1948)
  • An verschiedenen Orten sind Frauenbund und Mütterverein eng zusammengeschmolzen und führen eine gemeinsame Kasse. (Protokoll der Jahresversammlung der Ortsvertreterinnen, 18. Januar 1949)

Bastelkurs für Spielsachen am 28., 29., 30. November und 1., 2. Dezember 1949. In 15 Kursstunden wurden 41Frauen und Töchter in die kleine Kunst des Spielzeugbastelns aus Draht, alten Stoffresten, Karton und Kisten eingeführt. 16 Puppenstuben (zusammenlegbar), 18 Wiegen (aus alten Kisten), 7 Ställe, 18 Zwerge, viele Stoff- und Wachstuchtierli und Bilderbücher. Die 2 Franken Kursgeld haben sich für die Teilnehmerinnen mehr als bezahlt gemacht. (Aus dem Protokollheft von 1949)

1950 – 1959

  • 1.-August-Verkauf: Innert zwei Jahren sind wir von der 15. Stelle zur 7. vorgerückt. Bei der Sammlung Winterhilfe figuriert NW an dritter Stelle.
  •  Frau Waser-Wyss aus Stansstad möchte beim H.H. Kommissar vorstellig werden, damit die Badanstalt Rosstränke“ einige Neuerungen wie 2. Floss, Schaukel etc. erhält. Die Strandbäder locken mit all ihrer Kurzweil Wir sehen nicht gerne, wenn unsere Kinder dieselben besuchen. Wir können sie aber nur verbieten, wenn wir dafür etwas Ebenbürtiges entgegenstellen (Protokoll der Jahresversammlung 23. Februar 1950).
  • Vortrag von Herr Major Heuberger zu Beginn der Jahresversammlung 1951.Ungefähr 100 Frauen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren sollten sich im Kanton für die sog. „Rückwärtigen Dienste“ zur Verfügung stellen. Hoffen wir, dass sich die 100 Frauen melden, aber nie eingesetzt werden).
  • Als Gabe an den Hl. Vater wurden Wolldecken aus Resten verfertigt.
  • Mütterverein und Frauenbund veranstalteten einen Einkehrtag, der von 80 Frauen besucht wurde.
  • Krankenstation Stans: Pflegen 125, abgewiesen 30, Beschäftigte Pflegerinnen 7-10 (Protokoll der Jahresversammlung 10. Januar 1951).
  • Auch dieses Jahr soll es wieder einen Tag der Frauenwerke geben, und zwar ist derselbe schweizerischerseits auf den September angesetzt. – Wir in NW möchten aber lieber etwas autonom sein statt Abzeichen Schuhbürsten (von den Invaliden verfertigt) und Pfannenriebel verkaufen und denselben im Frühling durchführen.
  • Herr Major Heuberger teilt mit, dass die Werbung für Kriegswerkstätten vorderhand verschoben worden ist (Protokoll 9. Februar 1951).

Bügelkurs: …Und wenn nun an Sonntagen unsere Männer in besser gebügelten Hemden und schöneren Hosenfalten erscheinen und damit das Stimmungsbarometer des starken Geschlechtes steigt, kann die Kursleiterin und der Kath. Frauenbund dies ein klein wenig als seinen Verdienst betrachten (aus dem Protokollheft 1951).

Weihnachtskräpflikurs mit 74 Teilnehmerinnen, 2 Abende à 3 Stunden. Kursgeld Fr. 3.–(Protokoll vom 7. Januar 1952) …Der Bäckermeisterverband NW wehrte sich vergeblich gegen diesen Kurs.

  • Hergiswil, das so eifrig arbeitet, hat grosse Schwierigkeiten für all die zahlreichen Sammlungen Verkäuferinnen zu finden. Die Kinder sind sammelmüde und gehen nur noch gegen grosse Entschädigung. – Gewiss sollte mehr Idealismus herrschen, aber wenn man von der Vertreterin Wolfenschiessens hört, sie habe im verflossenen Jahr 16 Sammlungen durchgeführt, muss man die etwas allzu realistische Einstellung der Kinder begreifen.
  • Der Vorschlag, einmal einen Juristen für einen Vortrag über Rechtsfragen im Alltag zu gewinnen, wurde mit grossem Beifall aufgenommen… Hingegen wird ein Vortrag über allgemeine Fragen des Frauenstimmrechts vorderhand noch abgelehnt (Protokoll der Jahresversammlung 26. Februar 1953).

Vortrag „Was soll die Frau vom Rechte wissen?“ (Protokoll vom Palmsonntag 1953)

Der SKFCH richtet an das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement ein Schreiben, in welchem ersucht wird, das Postulat Egli betreff Bekämpfung der Zuhälterei und Prostitution baldmöglichst zu behandeln. Jeder Kantonalverband soll in ähnlichem Sinne schreiben. Diesem Wunsche wird entsprochen (Protokoll der Jahresversammlung 24. Februar 1955).

Der neue Verfassungsartikel des Zivilschutzes beschäftigt uns. Kraft dessen werden die Frauen zum oblig. Dienst in den Hauswehren verpflichtet. Zwar haben sich alle Frauenorganisationen gegen ein solches Obligatorium ausgesprochen, das, solange die Frauen nicht selbst in einer Abstimmung dazu Stellung nehmen können, ein verfügen über ihre Köpfe hinweg bedeutet und in einem demokratischen Staat dem Rechtsempfinden und der Persönlichkeitswürde widerspricht. (Protokoll der Jahresversammlung 24. Februar 1957).

  • Saffa 1958: Dank den Saffakräpfli, die uns über 2000 Franken Reinerlös brachten, konnte die Saffa-Abrechnung mit einem Reinerlös von Fr. 353.90 abschliessen.
  • Welch segensreiche zeitbedingte Institution die Krankenpflegestation Stans ist, zeigte uns der flotte Jahresbericht und die exakte Abrechnung. 1958: Angenommene Pflegen 78, abgelehnte 40, Pflegetage 1425 (Protokoll der Jahresversammlung 12. Februar 1959).
  • S. Exzellenz Msgr. Dr. Franciscus von Streng berührte an der GV in Einsiedeln nochmals die Belange des Frauenstimmrechtes und bat uns um gegenseitiges frauliches Benehmen. Er wünscht, dass der SKF sich in Zukunft in solchen Angelegenheiten nicht ins Rampenlicht stellt.
  • Die Besichtigung der Frauenanstalt Hindelbank wird abgelehnt (Protokoll 10. September 1959).

1960 – 1969

  • 1964 war die Jahresversammlung des SKFCH an der EXPO, gemeinsam mit der STAKA. Selbstverständlich wurde auch die Ausstellung besucht. Die Vertreterinnen von Ennetbürgen und Wolfenschiessen kamen in unserer schönen Tracht, die gebührend bewundert wurde.
  • Im Hof Gersau war die Präsidentinnen Tagung. Zwei Frauen vom Vorstand kamen sehr zufrieden und begeistert von diesem prächtig renovierten Erholungsheim zurück.
  • …Dann streifte H.H. Pfarrer Gander noch das Fremdarbeiter-Problem. Er wüsste gar Unerfreuliches zu berichten und ermunterte uns, mehr kluges, gerechtes Verständnis für die Fremdarbeiter zu haben (Protokoll der Jahresversammlung 9. März 1965).

Zum ersten Mal wurde auch eine Vertretung der protestantischen Frauen eingeladen. Frau Spiegelberg ist zu unserer Freude gekommen und war bald heimisch in unserem Kreise. (Protokoll der Jahresversammlung 11. April 1967). … Anschliessend referierte Hr. Dr. W. Anher, Biochemiker, Belp, über „Gift in unseren Nahrungsmitteln“. Es gilt, unsere Nahrungsmittel gesund zu erhalten ohne schädliche Beifügungen infolge chemischer Schädlingsbekämpfungen (Protokoll der Jahresversammlung 23. Oktober 1968).

  • Für die Krebsforschung konnte der Frauenbund mit seinen Helferinnen die schöne Summe von 5000 Franken sammeln.
  • Die Pflegestation Stans betreute 46 Fälle. 40 mussten wegen Personalmangel abgewiesen werden. Ständige Pflegerinnen 2, Aushilfen 2-8, Pflegetage 1113 (Protokoll der Jahresversammlung 25. Februar 1968).

1970 – 1979

In ihrem Referat äusserte Frau Höchli-Zen Ruffinen, die als Zentralpräsidentin zu Gast war, den Wunsch nach einer besseren Zusammenarbeit von Frauenbund und Müttervereinen. Die Zeit sei ohnehin nicht mehr fern, wo es zur Fusion ähnlich gerichteter Vereinigungen kommen werde. Ferner bittet sie uns, mit unserer Tätigkeit nicht im Hintergrund zu bleiben. Allzu grosse Bescheidenheit ist nicht unbedingt richtig. Die Öffentlichkeit darf ruhig orientiert werden über unsere Arbeit.

  • Die Ortsvertreterin von Dallenwil macht darauf aufmerksam, wie schwierig es für kleinere Gemeinden sei, Referenten zu bekommen. Ihr Vorschlag: Wenn in grösseren Gemeinden Schulungskurse, Vorträge usw. abgehalten werden, sollten die kleinen Gemeinden davon Kenntnis erhalten. Sie könnten dann entweder auch daran teilnehmen oder die Referenten anschliessend in ihre Gemeinde einladen. Die Präsidentin des Müttervereins Stans wünscht ab und zu eine Zusammenkunft der Müttervereinspräsidentinnen mit dem Vorstand und den Ortsvertreterinnen. Diese Treffen sollen der Abklärung der besonderen Aufgaben dieser beider Organisationen dienen (Protokoll 23. Februar 1972).
  • Vom Kinderhütedienst am Landsgemeinde-Sonntag profitieren 1973 allein in den Gemeinden Ennetbürgen, Hergiswil und Stans rund 50 Kinder und deren Eltern.
  • Vorstoss der Kassierin, die Beiträge der FMG an den Kantonalverband von Fr. -.30 auf -.50 zu erhöhen, um sich damit an Bildungstagen und Kursen minderbemittelter Vereinsmitglieder zu beteiligen (Protokoll 26. September 1973).

Im Vorfeld der Abstimmung über die Fristenlösung trifft sich der Vorstand des SKF mit dem Bäuerinnenverband, den Frauen- und Müttervereinen, dem evang.-ref. Frauenverein, dem Staatsbürgerlichen Frauenverband, dem Bauernverband, den Gesellenvereinen, der Landjugend und der KAB. In letzter Minute beschliessen auch die beiden grossen politischen Parteien mitzumachen. „So wurde ein Aktionskomitee gegründet. Der Rest blieb Empfehlung.“ Sofort nach dem „Nein“ wird eine Petition gestartet für eine Ehe- Familien- und Lebensberatungsstelle NW (Protokoll 17. November 1977). An der GV vom 22. März 1983 wird die Ehe- und Lebensberatungsstelle Luzern vorgestellt. Dass Nidwalden dieser Beratungsstelle angeschlossen ist, geht auf eine Petition des SKF an die Landeskirche zurück (Protokoll 27. Juni 1978). Kurs an vier Abenden im Herbst 1979 „Ausbildung zur freiwilligen Sozialhelferin“ mit einem unerwartet grossen Erfolg (Protokoll 5. Mai 1980).

1980 – 1989

Frau Keller hat sich entschlossen, für den Kanton NW das Präsidium für das Aktionskomitee „Gleiche Rechte für Mann und Frau“ zu übernehmen. Zu gegebener Zeit wird ein Orientierungsabend geplant (Protokoll 9. Februar 1981). Erstmals findet in NW ein ökumenischer Anlass zum Weltgebetstag statt (Protokoll 9. April 1881). Unser Kantonalverband hat im Komitee zum Stimmrechtsalter 18 Jahre mitgearbeitet und sich an der Unterschriftensammlung beteiligt. So ist die Initiative doch noch zustande gekommen (Protokoll 9. Dezember 1981).

Der SKF erklärt sich bereit, zusammen mit dem Samariterverein NW ein Konzept für eine ambulante Krankenpflege auszuarbeiten (Protokoll vom 9. April 1981). Daraus folgt am 17. Dezember 1981 die Gründung des Vereins; der SKF gehört zur Trägerschaft (Protokoll 25. März 1982).

Diskussion um die Richtlinien zur Sexualkunde. Die Initiantinnen für einen Gegenvorschlag gelangen nicht wie vorgesehen über die Müttervereine an die Öffentlichkeit, sondern über die Presse. Der SKF-Vorstand teilt dem Erziehungsrat mit, dass er sich an dieser Kontoverse nicht beteiligen wird (Protokoll 2. Dezember 1982).

An zwei Abenden über freiwillige Sozialhilfe nehme je über hundert Personen teil (Protokoll 2. September 1983). Im Anschluss daran alle zwei Jahre Weiterbildung (Protokoll 12. Mai 1986). Die Rolle der Frau in der Gesamtverteidigung: In Zusammenarbeit mit den FMG und anderen kantonalen Frauenorganisationen werden die zahlreich erschienenen Frauen möglichst vielseitig und objektiv über dieses umfassende Thema informiert (Protokoll 27. Oktober 1983).

Mitarbeit bei der Revision des Schulgesetzes. Gemeinsam mit STAF organisiert der SKF einen Abend zum Thema „Gleiche Ausbildung für Knaben und Mädchen“ (Protokoll vom 1. Mai 1984).

Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung „Frausein heute“ vom 24. April bis 21. Mai 1985 in Stans und den dazu gehörenden Rahmenveranstaltungen. (Protokolle 4. Februar, 4. März, 17. April 1985)

Informationsabend mit STAF und Evang.-ref. Frauenverein über das Neue Eherecht am 28. August 1985 (Protokoll 10. Juni 1985)

Gemeinsam mit dem geistl. Berater und dem Präses des SKFCH Erarbeitung von Richtlinien für die spirituelle und theologische Begleitung des SKFNW; definitive Form im März 1986. (div. Protokolle 1985/86)

Gemeinsam mit Obwalden: Erste Tagung „Alleinerziehende“ am 26. April 1986 (Protokoll 21. Januar 1986). Trägerschaft der Gruppe Alleinerziehender ist der SKF und der evang.-ref. Frauenverein. Alle zwei Jahre ist eine Tagung vorgesehen.

Brief an die Schweiz. Bischofskonferenz wegen deren Brief über die Eucharistische Gastfreundschaft (Protokolle 16. September, 21. November 1986) Gelungene Veranstaltung zum Thema „Müttermessen“ am 20. Oktober 1986 (Protokoll 11. März 1986 und dann praktisch jedes Protokoll bis zur Tagung selbst). Erstes Treffen mit dem Asylforum NW am 13. April 1987 (Protokoll 6. April 1987).

  • Ab 1987 nimmt ein Mitglied des Vorstands an den Sitzungen des Zentralrats der FMGCH teil als Bindeglied zwischen der FMGNW und dem Schwarzenberg
  • Erste Statuten des SKFNW
  • „Zum ersten Mal in der Geschichte wird in Sr. Erika Maria eine Frau als spirituelle Beraterin vorgeschlagen“. Sie gehört nicht dem Vorstand an, wird aber nach Möglichkeit an den Sitzungen teilnehmen (Protokoll der GV 4. März 1987). Bericht über das Projekt „Kinderbetreuung NW“ (Protokolle 24. Juni 1987, 11. Februar 1988, 24. April 1989). Mitarbeit in der Kommission für Erwachsenenbildung (Jahresbericht 1986/87).

Ende 1988 hat NW 4052 Mitglieder in den Ortsvereinen (Protokoll 18. Januar 1989)

Erfolgreicher Vortragsabend „Leben müssen – sterben dürfen“ (Protokoll 20. Juni 1989)

1990 – 1999

Stand an der Ausstellung „Beruf und Zukunft“ (Protokolle 4., 25. März 1991)

GV des SKFCH in Hergiswil. Zum ersten Mal wird kein Bischof eine Messe feiern. Die Frauen stellen einen eindrücklichen Wortgottesdienst zusammen zum Thema „Frauen feiern das Leben“. Die Kollekte für die Durchgangsstation für Mutter und Kind in Hergiswil ergibt Fr. 2573.30 (div. Protokolle ab 1989 bis zum Termin selber).

Erarbeiten von Richtlinien für Kurse in der Erwachsenenbildung (Protokolle 25. März, 16. April, 23. Mai, 24. Juni, 22. Juli 1991).

Teilnahme an der Vorbereitung zu den Aktionen in Stans anlässlich des Frauenstreiktages am 14. Juni 1991 (Protokoll 23. Mai 1991).

  • Wahl von Verena Bürgi als neue Kantonalpräsidentin
  • Aufruf der Präsidentin Klara Niederberger zum „Frauenstreich“ an der GV des SKFNW in Buochs (Protokoll 10. Juni 1991).

Teilnahme an einem Nachfolgetreffen des Frauenstreiktages – Geburtsstunde der NIFRA = Nidwaldner Frauengruppe (Protokolle 22. Juli, 16. September 1991).

Redeschulung im März/April 1992 und im Mai 1993 (Protokolle 27. April 1992, 25. Mai 1993).

  • Abschluss der zweijährigen erfolgreichen Pilotphase der Vermittlungsstelle für Kinderbetreuung.
  • Seit 1992 alternieren die GV-Termine zwischen Abend und Nachmittag. (Protokoll 27. April 1992)

2 Abende im Mai/Juni 1992 zum Thema „Wir und AIDS“, einer davon mit einem direkt Betroffenen (Protokoll 20. Januar, 7. Februar 1992).

Diskussionsrunde zum Thema „Zusammenschluss von SKF und FMG“ am 2. Juli 1992 (Protokoll 26. Juni 1992)

Der Zusammenschluss erfolgte 1993.

Der in Auflösung begriffene Wohltätigkeitsverein NW interessiert sich für die Arbeit des SKF. Der Leistungsausweis der vergangenen Jahre und die zur Diskussion stehende Nichtamtliche Beratungsstelle überzeugen die Verantwortlichen und bringen dem SKF einen guten Teil des verbleibenden Vermögens ein (Protokoll 26. Juni 1992, 1. September, 1. Dezember 1993). Geburt des Sozialfonds Nidwalden SOFON im Februar 1994 (Protokoll 2. Februar 1994). Neustrukturierung des SOFON im Zusammenhang mit jener des SKF (Protokolle 7. Mai, 22. August, 9. November 1998, 1. September 1999).

Treffen mit den Interessierten an einer zu planenden Nichtamtlichen Frauen-Informationsstelle (Protokoll vom 19. November 1992) In der folgenden Zeit befasst sich der Vorstand immer wieder mit diesem Thema und Mitglieder machen eine entsprechende Schulung mit (Protokoll11. April 1994), ohne dass es zu einer Gründung kommen würde. Diese scheitert an zeitlichen und räumlichen Gründen. (Div. Protokolle zwischen 1992 und 1995). Nachdem die Präsidentin sich auf nationaler Ebene engagiert, erlischt der Plan ganz und macht der Unterstützung von Mütterzentren Platz (11. Dezember 1995, 11. Juni, 2. Juli, 24. September 1996, 23. August 1997, 14. September 1997, 11. März 1998 [Besuch der MüZe-Pionierin aus Stansstad], 2. April, 22. August, 16. September, 14. Oktober, 9. November 1998, 11. Juni, 18. Oktober 1999). Die Mütterzentren MüZe Stansstad und Paletti Stans erhalten je Fr. 1500.- aus den Geldern des Wohltätigkeitsfonds (Protokoll 18. Oktober 1999) und werden an der GV 2000 als Kollektivmitglieder aufgenommen (Protokoll 12. 1. 2000) Mit dem Treffpunkt Buochs werden gute Kontakte gepflegt.

Mitarbeit an der Organisation der DEMO vom 10. Dezember 1992 gegen den Krieg im ehemaligen Jugoslawien (Protokoll 28. November 1992).

Vortrag über Pränatale Diagnostik am 3. Juni 1993 (Protokoll 16. Dezember 1992, 29. April, 6. Mai 27. Mai und 1993)

Vortrag über sexuelle Ausbeutung von Kindern (Protokoll 16. Dezember 1992)

Ab 1993 alljährliche Adventsmeditation für Frauen (Protokoll 1. September 1993)

Mitarbeit Zwillingsinitiative (Werbeverbot für die Drogen Alkohol und Nikotin) (Protokoll 3. November 1993)

Zum Jahr der Familie Organisation eines Konfliktlösungs-Parcours „Bliib cool“ (Protokoll 22. Februar 1994)

Mitarbeit in der Kantonalen Gleichstellungskommission (Protokolle 23. Juni, 22. September 1994 und 9. Mai 1995)

Stellungnahme zur Zulassung von Mifepriston (RU 486 – „Abtreibungspille“) auf Anfrage der Gesundheitsdirektion des Kantons (Protokoll 28. Juni 1995)

Beteiligung zur Veranstaltung zum Thema „Quotenregelung“ (Protokoll 26. September 1995)

Vortragsabend zum Thema Schwangerschaftsabbruch am 13. Juni 1996 (Protokoll 5. Dezember 1995, 9. Januar, 2. Juli 1996)

Seit Beginn regelmässige Mitarbeit beim Nidwaldner Frauezmorge. Der SKF führt traditionsgemäss die Kasse (Protokoll, vom…)

Stellungnahme zum Arbeitsgesetz in der Presse (Protokoll 14. Oktober 1996)

Vortrag „Weiberwirtschaft“ am 18. Juni 1997 (Protokoll 15. April 1997)

„Arbeitsplatz Familie – Arbeitsplatz Beruf“, 22. Oktober 1998, Nachmittag über das Thema „Was ist Hausarbeit wert?“ (Jahresprogramm 1998)

Teilnahme am Frauenwahlhaus, Veranstaltung des Frauenforums NW zum Wahlfrühling 1998 (Protokoll 12. Februar 1998)

Der Frauenbund Nidwalden geht „online“ (Protokoll 23. Juni 1998)

Die Vermittlungsstelle für Kinderbetreuung läuft seit dem 1. Juli 1998 im neuen Verein „Chinderhuis Nidwalden – Verein für familienergänzende Kinderbetreuung“ weiter (Protokoll 22. August 1998)

Die Akten des Kantonalverbandes liegen künftig im Staatsarchiv NW (Protokoll 28. Januar 1999)

Verena Bürgi, ex-Präsidentin des SKFNW, wird am Juni 1999 als Präsidentin des SKFCH gewählt

Das Jahr 2000 wird im Vorstand zum Sabbatjahr erklärt (Protokoll 1. Juli 1999)

Der Dienstag soll als SKF-Frauenaktionstag lanciert werden und das Bewusstsein schaffen, dass Frauen einen Tag zur Entlastung brauchen. Die Idee „Ziischtig“ soll sich durch verschiedene Aktionen des Jubiläumsjahres ziehen (Protokoll 29. November 1999)

Volksinitiative Beitritt der Schweiz zur UNO: Die Initiative wird vom Vorstand unterstützt; Unterschriftenbogen werden den Ortsvereinen zum Unterschriften-Sammeln zugestellt (Protokoll 12. Januar 2000)

Im Frühjahr 2000 wird das Projekt „Familie“ an die Albert Köchlin-Stiftung eingereicht.